Digitale Lösungen in der Kreislaufwirtschaft
Unsere Basis: Verständnis für den Prozess
Seit mehr als zehn Jahren entwickelt Denovo gemeinsam mit Unternehmen der Kreislaufwirtschaft digitale Produkte. Wir kennen viele der wiederkehrenden Herausforderungen, genauso wie die Systeme, Schnittstellen und Abhängigkeiten dahinter.
Was wir entwickeln, orientiert sich immer an der Praxis: Wie läuft ein Auftrag durch das Unternehmen? Wo entstehen Daten, wo werden sie gebraucht? Welche gesetzlichen Anforderungen müssen erfüllt werden?
Standardsoftware funktioniert, kann aber selten alle spezifischen Anforderungen abdecken. Unsere maßgeschneiderten Lösungen füllen diese Lücke.

Entsorgungs- und Recyclingunternehmen
Aufträge ändern sich, Touren müssen angepasst werden und laufend kommen Rückmeldungen aus dem Feld dazu. Gleichzeitig entstehen an vielen Stellen Daten, die im nächsten Prozessschritt gebraucht werden. Fließen sie nicht zuverlässig zwischen den Systemen, entstehen Doppelarbeit und Fehler.
Digitalisierung verbindet diese Abläufe zu einem durchgängigen Prozess. Auftragsdaten gelangen direkt aus dem ERP-System ins Fahrzeug, Änderungen aus der Disposition sind sofort verfügbar. Rückmeldungen können ohne zusätzliche Dateneingabe zurückfließen. Auch Material- und Wiegedaten stehen dort bereit, wo sie gebraucht werden.
Erreicht wird das durch Individualsoftware, die nahtlos an die vorhandene Systemlandschaft angepasst wird und mit dieser reibungslos zusammenspielt.

Metall- und Schrottrecycling
Materialien wechseln Standorte, werden gewogen, verarbeitet und weiterverkauft. Damit diese Abläufe funktionieren, müssen Informationen zu Mengen, Qualitäten und Beständen verlässlich zusammenkommen. Fehlt der gemeinsame Überblick, werden Materialbewegungen schwer nachvollziehbar und Handelsprozesse unnötig komplex.
Digitale Lösungen schaffen Transparenz über diese Abläufe und verbinden Informationen aus unterschiedlichen Systemen. Materialein- und -ausgänge lassen sich standortübergreifend verfolgen, Vertragsprozesse digital abbilden und vorhandene Daten ohne zusätzliche manuelle Schritte weiterverarbeiten.
Gerade in gewachsenen Systemlandschaften geht es deshalb oft nicht darum, bestehende Software zu ersetzen. Entscheidend ist, die Lücken zwischen den Systemen zu schließen.

Aus Branchenwissen werden Lösungen
Aus unserer Arbeit in der Kreislaufwirtschaft sind über die Jahre ganz unterschiedliche digitale Lösungen entstanden – zum Beispiel Fahrer, Dispositionslösungen, Materialflussportale, digitale Vertragsprozesse und Plattformen für Mengenmeldungen und Compliance.
Sie alle haben eines gemeinsam: Sie setzen dort an, wo Prozesse einfacher, Informationen besser verfügbar oder bestehende Systeme sinnvoll miteinander verbunden werden sollen.

PROs und Lizenzsysteme
Producer Responsibility Organisations und Lizenzsysteme verarbeiten große Mengen an Meldedaten. Unternehmen übermitteln Mengen, Angaben müssen geprüft werden und Fristen im Blick bleiben. Gleichzeitig müssen Dokumente und frühere Meldungen jederzeit nachvollziehbar sein – oft über unterschiedliche regulatorische Anforderungen hinweg.
Digitale Lösungen machen diese Prozesse verständlicher und sicherer. Nutzer:innen werden strukturiert durch Meldungen geführt, Eingaben direkt geprüft und fehlende Angaben früh erkannt. Fristen, Status und Dokumente bleiben zentral sichtbar, während die Daten im Hintergrund mit bestehenden Systemen verbunden sind.
So entsteht ein durchgängig digitaler Prozess, der wiederkehrende Compliance-Aufgaben einfacher macht.

Industrie und produzierende Unternehmen
In zirkulären Geschäftsmodellen sollen Materialien möglichst lange im Kreislauf bleiben, einzelne Schritte davon übernehmen externe Partner:innen. Deshalb müssen Informationen auch außerhalb des eigenen Unternehmens verfügbar sein.
Digitale Lösungen schaffen die nötige Verbindung zwischen den Beteiligten. Sie können Rücknahme- und Serviceprozesse abbilden, Produkt- und Materialdaten zentral verfügbar machen und diese an Händler:innen, Logistik-, Reparatur- oder Recyclingpartner:innen weitergeben.
Welche Anbindungen – zum Beispiel an ein bestehendes ERP-System – und welche Neuentwicklungen dafür sinnvoll sind, hängt vom Geschäftsmodell und der bestehenden Systemlandschaft ab. Deshalb klären wir zuerst Prozess und Zielbild und planen danach, wie die technische Umsetzung aussehen soll.


Lass uns über dein Projekt sprechen
Du bringst deine Herausforderung mit, wir bringen Struktur, Erfahrung und den Blick fürs Wesentliche. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die nicht nur gut gedacht sind, sondern im Alltag wirklich funktionieren.
Build for Circular Reality.
- Seit 2014
- Graz · Athen
- 120+ digitale Produkte entwickelt
- 35 Expert:innen für die Kreislaufwirtschaft